Die sommerlichen Temperaturen heben unsere Stimmung, können uns aber auch ins Schwitzen bringen. An heißen Tagen ist es wichtig, dass wir unsere sommerliche Kleidung sorgfältig auswählen, um uns wohl und frisch zu fühlen. Auch im Sommer kann es durchaus sinnvoll sein, unter dem Herrenhemd ein Unterhemd zu tragen. Es kann helfen, Schweiß aufzunehmen und unschöne Flecken oder Gerüche zu vermeiden. Auch in klimatisierten Räumen fühlen wir uns wohler, wenn die Oberbekleidung nicht nass wird. Unterhemden im Sommer sorgen somit für ein angenehmeres Tragegefühl und stärken das Wohlbefinden. Bei sehr hohen Temperaturen kann ein Unterhemd jedoch unangenehm sein und erst recht dazu führen, dass wir schwitzen. Erfahren Sie in diesem Artikel, worauf es bei Unterhemden im Sommer ankommt.
Welche Materialien eignen sich für sommerliche Unterhemden?
Bei der Auswahl eines geeigneten Unterhemds für heiße Tage ist vor allem das Material entscheidend. Bei einem zu hohem Anteil von schwach atmungsaktivem Material wie Elasthan oder Polyester wird die Schweißbildung eher gefördert. Besser geeignet sind vor allem natürlich leichte Stoffe. Baumwolle zum Beispiel ist ein wunderbares Material, das Feuchtigkeit absorbiert und gleichzeitig atmungsaktiv ist. Es lässt die Haut atmen und verhindert unangenehme Schweißflecken. Ein weiteres empfehlenswertes Material für den Sommer ist Leinen. Der luftig-leichte Stoff wirkt kühlend, da er Feuchtigkeit leicht aufnimmt und schnell trocknet. Schweißflecken bleiben somit aus.
Die richtige Passform für das Unterhemd im Sommer
Wer im Sommer ein Unterhemd unter dem Hemd tragen möchte, sollte eine geeignete Passform wählen. Vor allem unter einem Businesshemd sollte das Unterhemd eng anliegen, damit es keine Falten wirft. Hier ist jedoch darauf zu achten, dass das Unterhemd nicht einengt. Eine zu enge Passform ist unbequem und beeinträchtigt nicht nur das Wohlbefinden, sondern auch den Luftstrom. Bei der Passform spielt auch die Länge eine Rolle, denn das Unterhemd sollte keinesfalls aus der Hose rutschen. Ein langes Unterhemd verhindert zudem, dass der Rücken beim Heben der Arme freigelegt wird. Bei Herrenunterhemden mit Funktionsschnitt ist die Rückenpartie länger, um lästiges Hochrutschen zu vermeiden. Außerdem kann das Unterhemd nur dann Schweiß aufnehmen und Flecken verhindern, wenn der Armausschnitt nicht zu weit ist, so dass es direkt unter der Achsel anliegt. Unter kurzärmligen Hemden sind vor allem Tanktop-Unterhemden (Unterhemden ohne Ärmel) empfehlenswert, um Sichtbarkeit zu vermeiden.
Geeignete Farben für Unterhemden
Bei der Farbwahl für das Unterhemd unter dem Herrenhemd ist darauf zu achten, einen farblichen Kontrast zu vermeiden. Unterhemden sollten idealerweise in Hautfarben oder hellen Tönen gehalten sein. Dadurch sind sie unter Ihrem Herrenhemd nahezu unsichtbar. Unterhemden in dunklen Farbtönen können durch das Herrenhemd hindurchscheinen, was sich meist ungünstig auf das Erscheinungsbild auswirkt. Zu schwarzen Hemden lassen sich dunkle Unterhemden jedoch ohne Bedenken kombinieren.
Unterhemden stilsicher kombinieren
Für den lässigen Look in der Freizeit oder auf Sommerpartys können Sie die oberen zwei Knöpfe des Hemdes offenlassen, damit das Unterhemd hervorblitzt. Oder Sie lassen das Hemd komplett aufgeknöpft. Kombinieren lässt sich dieser Look mit einer Jeans oder mit Chinoshorts. In einem Businessoutfit oder zu formellen Anlässen sollte das Unterhemd jedoch nicht sichtbar sein. Wählen Sie ein Hemd mit ausreichendem Kragen und sorgen Sie dafür, dass das Unterhemd vollständig verdeckt ist.
Stilvoll wohlfühlen im Sommer
Insgesamt ist das Tragen von Unterhemden unter Herrenhemden im Sommer durchaus empfehlenswert, vorausgesetzt, Sie wählen das richtige Material und eine geeignete Passform. Unterhemden dienen nicht nur dem Schutz Ihres Herrenhemds vor Schweiß, sondern bieten auch zusätzlichen Komfort. Kommen Sie stilvoll und bequem durch den Sommer!